Tag 7 mit Tania

Freitag 02.09.2016
Nach den Feierlichkeiten zum Tag der Demokratie gingen Tania, Johanna und ich zu den Mönchen ins Shangrila, jenem Restaurant das am Anfang unseres Kennenlernen war. Johanna verließ uns an Ihrem Gästehaus, Tania und ich machten einen letzten gemeinsamen Stop bei der Woeser Bakery um Tsampa Balls zu kaufen.

Wir hatten uns zum Brotbackkurs bei Sangye eingeschrieben, als wir dort waren mussten wir erst mal auf Sangye warten, da er mit einem Wasserproblem zu kämpfen hatte. Wir waren zu zweit, das bedeutete, die Kapse konnten dieses mal auch vegan zubereitet werden.
Zum Ende des Kurses kam Johanna zum probieren hinzu und wir gingen anschließend, unter Zeitdruck hatten wir die Rezepte vergessen – diese holte ich an einem der folgenden Tage -, in die Hope Gallery, es wurde Sieben Jahre in Tibet gezeigt. Es gab keine Fragen in der anschließenden Fragerunde und wir brachten Johanna zurück zu Ihrem Gästehaus und machten noch ein paar Verabschiedungsbilder.

Tania wollte mich zum Main Square begleiten und auf dem Weg dorthin tönte von hinten ein “Heiko”, Marie und Amelie waren auf dem Weg zum Bus, da sie weiter nach Rajasthan fuhren. Wir geleiteten die beiden zum Bus und verabschiedeten sie.

Danach verabredete ich mich auf ca. 5 Uhr mit Tania und ging zu meinem Gästehaus.

Tag 6 mit Tania

Donnerstag 01.09.2016
Amelie hatte an diesem Tag Geburtstag und so trafen wir sie und Marie nach dem Teaching im Cafe bei Tibet World, dort gibt es Pancakes. Auf dem Weg zu Tibet World kauften wir für Amelie eine kleine Gebetsfahne.

Tania und ich beschlossen uns zu einem Mittagsschlaf und Tania ging um 16 Uhr zur English Conversation Class, ich schlief noch. Um kurz nach 17 Uhr traf ich sie dort, hatte das Radio dabei, das wir dort spendeten.
Da dies der letzte Tag dort war, verabschiedete Tania sich noch vom Personal und wir gingen anschließend zum Japaner.

Tag 5 mit Tania

Mittwoch 31.08.2016
Als das Teaching vorbei war, gingen Tania, Marie, Amelie, Florian und ich ins JJi zum Essen, Johanna ging auf ihr Zimmer und legte sich wieder hin.
Tania nahm nach dem Essen ein TukTuk nach Dharamkot um für Ihren Umzug nach McLeod Ganj zu packen.
Ich hatte mich mit Johanna zum Makramee Workshop verabredet und holte sie ab. Sie suchte sich einen Stein aus, den sie erst als Anhänger, dann am Samstag zu einem Armband umgestaltete. Ich hatte ja einen Labradorit gekauft, dieser wollte nun als Anhänger gefasst werden.

Nach dem Kurs und Tanias Umzug treffe ich sie wieder. Johanna hat sich mit den anderen wieder getroffen, da Fabian mit dem Bus zur nächsten Station aufbrach. Johanna blieb noch ein paar Tage aufgrund ihrer durch Krankheit entgangenen Zeit.

So gingen wir zu zweit ins Lhamo’s Croissant, erst nur um etwas zu trinken, entschieden uns aber einen Salat mit Obst zu teilen.
Da ich es selber nicht mehr erwarten konnte, geschweige denn warten bis Tania McLeod Ganj verlässt, übergab ich ihr den Anhänger, über den sie sich freute und meinte, sie hätte sich auch schon Gedanken über ein kleines Dankeschön gemacht, dies könne aber nicht mit meinem mithalten.

Nach dem Essen schlief ich fast im Restaurant/Cafe ein, die Nächte waren viel zu kurz.

Tag 4 mit Tania

Dienstag 30.08.2016
Nach dem Teaching wollten wir uns mit Jamie treffen, da sie nicht am Ausgang wartete holten wir unsere Telefone in meinem Zimmer und gingen zum Japaner. Auf dem Weg dorthin, im Bogdo Cafe saß sie und wir verabredeten uns nach dem Essen zur gemeinsamen Guesthouse Besichtigung. Jamie zog dort sofort ein, Tania am Tag darauf, sie hatten benachbarte Zimmer, jedoch ist die Lage des Hauses nicht optimal, man muss ewig lange Stufen runter, bzw. wenn man von dort kommt, wieder hinauf.

Anschließend erkundigten wir uns, nach Ermunterung durch Tania, nach der Möglichkeit einen Presseausweis für das Teaching zu beantragen.
So liefen wir in Richtung lower Dharamsala zur Central Tibetan Administration (CTA). Als wir dort ankamen fing es an zu regnen, ich hatte nur einen kleinen Schirm dabei, Tania ebenfalls.
Den Rückweg bewältigten wir aufgrund des starken Regens und der Zeit mit dem Taxi für 100 Rupien.
Wir stiegen bei dem freundlichen Herren, der mein Telefon zur Reparatur annahm aus und Tania lies Passfotos von sich machen. In dieser Zeit ging ich meine Passbilder holen, da die Presseausweise mit diesen versehen werden mussten.

Danach gingen wir zur Hope Galery wo an diesem Tag die Dokumentation “what remains of us” gezeigt wurde mit anschließender Fragerunde. Dort trafen wir auf Johanna, Marie, Amelie und Fabian.
Als die Fragerunde beendet war, hatten die meisten Restaurants geschlossen und wir gingen in der Baghsu Road in ein indisches Restaurant, dessen Namen ich mir nicht aufgeschrieben habe.
Gemeinsam gingen wir zum Main Square und verabschiedeten uns voneinander. Ich brachte Tania wieder zum Taxi.

Tag 3 mit Tania

Vieles überschneidet sich hier nun mit den Einträgen zum Thema “Dalai Lama Teachings” und “Democrazy Day”


Ich werde nun immer nach diesen Ereignissen ansetzen.


Montag 29.08.2016
nach dem Teaching gingen Tania, “die Gäng” bestehend aus Johanna, Marie, Amelie, Luisa, Mohit und Fabian ins japanische Restaurant. Da Luise und Mohit nach einem Sonder-Momo-Kurs bei Sangye McLeod Ganj verlassen würden, verabschiedeten wir uns von den Beiden und ich brachte Tania zum Main Square, da sie in Dharamkot einen Termin zum Yoga wahrnahm.
In Tanias Abwesenheit tausche ich den Splitter für den Kopfhöreranschluß, da dieser nicht einwandfrei funktionierte (wir hatten je nur ein funktionierenden Ohrstöpsel) und holte mir am Geldautomaten noch ein bisschen Geld.


Hierbei erhielt ich einen schmutzigen Schein und kann jedem nur empfehlen, Geld nur tagsüber zu holen und das Problem sofort zu beanstanden. Ich habe zwei Tage gebraucht um diesen umzutauschen, er wurde nirgends aktzeptiert.


Ich kam an einem Stein- und Schmuckhändler vorbei und kaufte einen Labradorit. Tania erwähnte in einem Gespräch, daß sie diesen nicht kennt.


Am späteren Nachmittag kam Tania von Dharamkot zurück gelaufen und wir suchten ein Restaurant. Nachdem uns das erste Restaurant nicht zusagte (keine entsprechende Auswahl für uns) trafen wir Eyal aus Israel, ein Teilnehmer von Tanias Yogakurs und wir gingen mit ihm und Patricia, einer Spanierin die Eyal kannte, ins JJi’s und futterten uns durch die Momos auf der Speisekarte. Da wir uns alles teilten, konnten wir uns einen guten Überblick über die stadtbesten Momos machen.


Ja, wir haben die besten Momos von McLeod Ganj gefunden. Der Teig war aus Vollkornmehl und die Füllungen waren geschmacklich spitze.


Nach diesem angenehmen Abend gingen wir wieder gemeinsam zum Main Square und Tania nahm ein TukTuk nach Dharamkot.

Democracy Day

Democrazy Day
Am Freitag den 02.09.2016 waren wir, Tania, Johanna und ich, wieder beim Tempel, dieser war komplett umdekoriert worden, es prangte die tibetische Fahne am Geländer des oberen Stockes.
Ich hatte am Donnerstag auf der Straße einen Tipp bekommen, das “Programm” am Tempel geboten wird, um 9 Uhr. Wir waren viel zu früh dort, da der Beginn um ca. 10 Uhr erst war. Es wurden Reden gehalten und zwischendrin gab es musikalische Untermalung die, für Tibet typisch, mit Tänzen begleitet wurde. Es war eine sehr farbenfrohe Veranstaltung mit Gruppen unterschiedlichen Alters.
Nach ca. 2-3 Stunden war die Veranstaltung auch schon wieder beendet.

Hier hatte Tania Fotoaufnahmen gemacht, ich hab versucht die Beiträge zu filmen. Das Filmmaterial nimmt einen recht großen Speicherplatz ein, werde ich hier wohl nicht hochladen können.

Dalai Lama Teachings

Montag 29.08.2016 – Donnerstag 01.09.2016
Montag um 5.30 Uhr, traf ich mich mit Tania und wir gingen zum Tempel, wir mußten unsere Plätze freiräumen, andere Matten und Matratzen lagen über unserem Platz.
Tania hatte alles für ein Picknick dabei, Sandwiches mit Erdnussbutter und Rhodendendronmarmelade, Bananen und Nüsse sowie Saft. Wir frühstückten und überbrückten damit die Zeit zum Beginn des Dalai Lama Teachings.
Vor Beginn der Veranstaltung lief der Dalai Lama, in einem Abstand von rd. zwei Meter an unseren Plätzen vorbei.
Aufgrund der vielen Erstteilnehmern gab es sehr viel Grundlagenwissen zum Thema Buddhismus.


 

An den drauffolgenden Tagen trafen wir uns um 6.00 Uhr oder 6.30 Uhr um gemeinsam zum Tempel zu gehen.
Im weiteren wurde vor allem das Praktizieren von Leerheit, Altruismus und das Begehen des Mittelweges vom Dalai Lama behandelt.


Dienstag gingen wir nach dem Teaching zum “Department of Information and International Relations” und beantragten einen Presseausweis, den wir wider Erwartens erhielten. Dieser berechtigte uns, unsere Kameras mit zum Teaching zu nehmen.


Am Mittwoch und Donnerstag war Johanna wieder fit und wir haben Ihr einen Platz bei uns geschaffen. Tania und ich mußten zu einem separaten Eingang, wo unsere Taschen und Jacken gescannt und Kamerafunktionstests gemacht wurden.
Am Mittwoch wurden wir, kurz bevor der Dalai Lama kam, in den Pressebereich geschickt, hier kam er direkt an uns vorbei.
Am Donnerstag waren Tania und ich im Eingangsbereich mit den Kameras untewegs, als er für uns recht überraschend kam, dieses mal gab es keinen Pressebereich und wir mussten selbst Plätze ergattern. Nachdem der Dalai Lama platzgenommen hatte, wurden die Aufgänge zu unseren Plätzen wieder freigegeben. Als ich wieder am Platz war kam kurz darauf auch Johanna. Der Einzug von ihm war diesen Tag sehr früh.


  • Bilder folgen…