Reise nach Jeru… äh Rajasthan

Samstag 10.09.2016
Morgends früh aufgestanden, fertig gepackt und das Gepäck in die Rezeption gestellt, dort ist keiner, trotzdem abgestellt und zum Frühstück in die Stadt gegangen. Nach dem Frühstück zu Sangye, der Kochkurs findet leider nicht statt. 
Alternativ ging ich in die Hope Gallery. Über Tenzin Kusang wurde ein kleiner Kurzfilm gemacht und ich kurzerhand als Produktionshelfer eingespannt. Drehorte waren neben der Hope Gallery der Tempel und die Straße dorthin.
Ich verabschiedete mich in einer regenbedingten Pause und komme einer noch ausstehenden Einladung von Perkash, einem Schuhmacher den ich  einige male auf der Straße sah, nach. Er brachte mich zu sich nach Hause, wo auch Sanju und seine Frau waren, diese sind fast Nachbarn.
 
Anschließend bin ich ein letztes mal ins Shangrila zum Essen gegangen und treffe Vicky davor, so dass ich mich von ihm verabschieden konnte.
Nach dem Essen ging es zurück zum Gästehaus, wo ich Angela, eine Südafrikanerin traf die ebenfalls mit dem Bus nach Delhi fuhr und wir gingen gemeinsam zum Busbahnhof, der Bus sollte um 18 Uhr losfahren.
Die Abfahrt des Busses verzögerte sich aufgrund entgegenkommender Fahrzeuge und am Straßenrand abgestellter Touristentaxis erheblich.

Sonntag 11.09.2016
Gegen 5.00/5.30 Uhr kamen wir in Delhi an, Angela und ich nahmen ein TukTuk zu einem Hotel, wo wir uns je ein Zimmer nahmen, ich nur für ein paar Stunden, schlafen und duschen, bis ich um ca. 10.00 Uhr das Zimmer verlies und mit meinem Gepäck zum nächsten Bahnhof  lief. 
Als ich am Bahnhof ankam, war die Abfahrtszeit meines Verbindungszuges schon nahegerückt, als ich am Ticketschalter an der Reihe war, die Zeit bereits verstrichen. Der Zug wurde durch Lautsprecheransagen von einem Gleis auf das nächste verlegt, so konnte ich nach einigem hin- und her und kurzer Wartezeit meinen Zug besteigen, die wenigen Stopps hinter mich bringen und letztendlich an der Station Hazrat Nizamuddin aussteigen. Von hier sollte dann ca. 2 Stunden später mein Zug nach Kota in Rajasthan abfahren. 
 
Die Zugfahrt nutzte ich für Blogeinträge. In regelmässigen Zeitabständen kamen Männer mit Speisen und Getränken vorbei, wenn ich mir sicher war, dass die angebotenen Speisen vegan waren, nahm ich auch etwas, da der Tag sonst recht lang war mit nur Tsampa Balls aus McLeod Ganj und Wasser.
Kurz vor Kota kam ein Sikh zu mir und hat sich mit mir unterhalten, ein netter Herr, der mir die indische Glaubenswelt ein bisschen näher brachte und in Kota lebte.
In Kota nahm ich ein TukTuk zum Main Bus Stand und von dort aus ein Bus der mich nach Bundi bringen sollte. Auf der Fahrt textete mich mein Nebensitzer in einer mir nicht bekannten Sprache zu, fragte zwischendrin immer mal wieder “yes or no”. Ich hab abwechseln mit Ja und Nein geantwortet.
In Bundi angekommen blieb ich beim Aussteigen mit meinem Rucksack hängen und flog längs aus dem Bus, dies muss von außen sicher lustig ausgesehen haben, mein Nebensitzer trug meinen anderen Rucksack raus und ich verabschiedete mich mit einem Trinkgeld von ihm.
Der erste TukTuk-Fahrer überzeugte mich, die rund zwei Kilometer zum Gästehaus zu laufen, da er einen unverschämt hohen Preis verlangte.
An der Unterkunft bekam ich noch was zu essen und begab mich zu Bett.  
 

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